aus dem Studio für Topografisches Denken und Entwerfen
HafenCity Universität Hamburg, 2017

Ausstellung „Aufladung von Landschaften“
HafenCity Universität Hamburg, 2017

International SummerStudio „The Rural in the City“
HafenCity Universität Hamburg, 2016  Mehr anzeigen...Verbergen...

The Rural in the City
Gefördert durch den DAAD

Internationale Forschungskooperation mit Partnern aus Israel, Dänemark und Indien. Wir identifizieren Gebiete im urbanen Umfeld, die von ländlichen Merkmalen geprägt sind und fragen nach ihrem Potential, zu vier Hauptfragestellungen beizutragen: ?Sharing Heritage – Das Ländliche als auratischer Raum, Multikulturelle Allmende – Orte des Ankommens, Entgrenzungen – Strategien des Ländlichen im Anthropozän und Landwirtschaftsraum als Landschaftsraum.

Sörensen, C.,& Simbürger, W. (2016). The Rural as an Autonomous Narrative Within the Hierarchy of Global Urbanization or: What Kind of Stories Can the Rural Tell Within the City? In: ISUTalks 03: Ruralism Conference Proceedings. University of Braunschweig, 18. November 2015. (im Erscheinen)
Siehe auch:?-The Rural in the City, International SummerStudio, July 24-31, 2016
Mentoren:?Bernd Grimm, Designer und Modellbauer, Ungers-Archiv, Köln, www.berndgrimm.info?Penny Hes Yassour, Künstlerin, Israel, www.pennyhesyassour.com?Kathrin Wildner, Stadtethnologin, HCU, Hamburg, www.kwildner.net
-Theorie und Kultivierung der Landschaft, The Rural in the City, Course WiSe 2015/16

 

Study Case „Non Place: Garbage Dump“,
Haifa, Technion Israel, 2004  Mehr anzeigen...Verbergen...

„The Rural in the City / Das Ländliche im Urbanen“ – Forschungsgemeinschaft mit Partnern aus Israel, Dänemark und Indien, 2016

 

Ausstellung „Der fragmentierte Garten“
Kunstfestspiele Herrenhausen, 2011  Mehr anzeigen...Verbergen...

„Der fragmentierte Garten“
Ausstellung im Rahmen der Kunstfestspiele Herrenhausen 2011
Arne-Jacobsen-Foyer im Großen Garten
28.5. – 29.6. 2011

During the KunstFestSpiele Herrenhausen, an annual and internationally recognized arts festival, the world-famous baroque garden, the “Großer Garten” of Hannover, temporarily becomes a festive space for reflection and dialogue between the old and the new in music, arts, and theater. In 2011, the festival’s motto “Unleashed worlds” inspired us to initiate a study project, reimagining the monumental garden as a vivid space for play and change. Originally a princely residence located outside of the city, the great garden is a historical fragment of high value to the cultural identity of the city today. The garden’s basic structure is still originally baroque, but its decor is a relic from the 1930s and 1960s – an unsuspected and certainly a barely perceived contradiction. Also, the recent reconstruction (as a modern conference center) of the former castle, which used to be located in the garden and was destroyed in the Second World War, spurred a rediscovery of the garden as an academic place. Today, the garden ensemble of Herrenhausen more or less resembles a campus. But can the park and its surroundings absorb the new and old functions to become an inspiring space for academic exchange and stimulation? Due to the singularity of the garden and its change in function and meaning, the study project focused on the non-seclusion of this place. We discussed its fragmentary as well as its contradictory character and tested different ways of thinking and designing: known facts were transformed, old patterns cracked, and new samples invented. Selected ideas for chosen locations in the great garden, sketches, and fragments of thoughts developed by architecture and urban planning students were documented and compiled in a catalogue consisting of three volumes. The catalogue and a special photograph by photographer Hagen Stier then became exhibition pieces, arranged and mounted on a specially designed table. The exhibition reveals that research is not only descriptive but also engaging and can thereby expand the view on this garden space and open up new ideas. It perfectly completed the unique space and function of the Arne-Jacobsen-Foyer, which functioned as a meeting and discussion point during the festival.

 

Beitrag: „What Kind of Stories Can the Rural Tell Within the City?“
Christiane Sörensen, Wiltrud Simbürger  PublikationenVerbergen...

The Rural as an Autonomous Narrative Within the Hierarchy of Global Urbanization or: What Kind of Stories Can the Rural Tell Within the City? Christiane Sörensen, Wiltrud Simbürger in: Ruralism,
Vanessa Miriam Carlow,(Eds.) Institute for Sustainable Urbanism ISU, Jovis-Verlag, Berlin, 2016

 

Rhodenbek entlang der Christophorus-Schule in Hamburg-Bergstedt, 1998 bis 2001 Mehr anzeigen...Verbergen...

Das Gelände befindet sich zwischen dem historischen Dorfkern Bergstedt und der nördlichen Stadtgrenze Hamburgs. Das dichtbebaute Grundstück wird westlich von der Rhodenbek begrenzt. Die Rhodenbek war zu einem städtischen Entwässerungsgraben verkommen, der das Regenwasser rasch ableitete und meistens trocken lag. Zufluß und Abfluß waren verrohrt. Es konnte kein zusätzliches Niederschlagswasser vom Schulgelände abgeführt werden.

Im Mittelpunkt der Landschaftsgestaltung standen wasserbautechnische Maßnahmen. Um einen ausgeglichenen Wasserstand im gesamten Gewässerverlauf und auch über Trockenperioden hinweg zu gewährleisten, wurde der Abfluß des Niederschlags auf dem Grundstück im Ganzen verlangsamt. Dies wurde mit folgenden Mitteln erreicht:

  • wasserdurchlässige Beläge
  • Rückhalteflächen
  • Mulden- und Rigolenversickerung
  • Aufweitung des Bachbettes und Verlängerung durch Mäander
  • Bachbett aus Kies mit Steinschüttungen
  • Sickerdämme zwischen Rückhaltefl.chen und Bachlauf
  • Einleitung von Oberflächenwasser schon am oberen Lauf des Baches
 

Schulhof der Christophorus-Schule in Hamburg-Bergstedt

Das sensible Chaos  Mehr anzeigen...Verbergen...

Stadtentwicklung und Klimaanpassung

Anpassungskonzept beispielhaft am Einzugsgebiet der Wandse, Hamburg
KLIMZUG-NORD Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

 

Einzugsgebiet der Wandse mit vorhandenen Nebengewässern und Rückhaltebecken
Bebauungsstruktur im Einzugsgebiet

Wettbewerb 1. Preis „The Seven“ – München, 2012   Mehr anzeigen...Verbergen...

Umnutzung und Umstrukturierung des ehemaligen Fernheizkraftwerks der SWM?München Müllerstraße 7?Wettbewerb 2007 1.Preis?mit Léon Wohlhage Wernik Architekten, Fertigstellung 2012

Auf dem Areal des ehemaligen Fernheizkraftwerks entsteht ein hochwertiges Wohnquartier mit einem Freiraum-Ensemble, das das innerstädtische Grün zwischen Gärtnerplatz und St. Jakobsplatz miteinander vernetzt und eine Vielfalt unterschiedlicher Räume schafft.?Die städtebauliche Grundidee definiert eine kompakte in sich geschlossene Figur aus Gebäuden, die sich orthogonal um den stadtbildprägenden Turm gruppieren und so auf die Morphologie des Ortes Bezug nehmen.
Die Außenräume machen mit ihrer unterschiedlichen Gestaltung in Vegetation und Materialität die Nutzungsverteilung auf dem Gelände klar ablesbar. Sie sind so belegt, dass sie auch eine attraktive fünfte Fassade für den Blick von oben bieten. ?Diese Räume stellen sich in dem Schmuckplatz, der Piazza, dem Gartenhof, dem Giardino Secreto und dem Wassergarten im Patio dar. Gemeinsam bilden sie ein repräsentatives Ensemble, das den Standort zu einem parkartigen Gesamtareal im Herzen der dichten Innenstadt aufwertet.
LP 1-9 ?BGF: 27.000 m²?Freiraumplanung: 2,8 Mio.

 

The Seven - München, ehemaliges Heizkraftwerk
Projekt The Seven - München

Konzept Nordhof Domstift Brandenburg,
2010

Wettbewerb: Erweiterung Planten un Blomen sowie Umgestaltung Dag-Hammerskjöld-Platz in Hamburg, 2015  Mehr anzeigen...Verbergen...

Entwicklungskonzept Bahnhofsvorstadt Bremen 2016 mit COBE Berlin  Mehr anzeigen...Verbergen...

Grüner

Die Bahnhofsvorstadt liegt im Spannungsfeld großer, überregional bekannter historischer Parkanlagen. In Nähe der nördlichen Seite des Hauptbahnhofes befindet sich der Bürgerpark mit angrenzendem Stadtwald, an den das Universitätsgelände anschließt und in entgegengesetzter Richtung zur Innenstadt hin erfährt das Gebiet mit der Figur der Wallanlagen und dem Stadtgraben seine deutliche Zäsur.

Die Schnittstelle bildet der Contrescarpe – ehemals die Böschung des Festungsgrabens – hier eine gehobene Wohnstraße mit öffentlichen Gebäuden und Plätzen. In dieser Darstellung manifestiert sich auch ein Gefälle in Gebrauch und Pflege des öffentlichen Raumes vom Bahnhofsvorplatz zu den sehr kultivierten Wallanlagen.
Die städtebauliche Charakteristik des der Moderne verpflichteten Wiederaufbaus zeigt sich auch noch in einigen Platzanlagen und vor allem im Zusammenhang mit der Hochstrasse und dem Rembertikreisel, als typisches Stadtlandschaftsensemble.

Generell fungiert die Bahnhofsvorstadt als öffentlicher Durchgangsraum verschiedener Bewegungsarten und –richtungen (Fußgänger und Radfahrer) ohne dass diesen Bewegungsformen bisher ausreichend Struktur verliehen wird. So widmet sich das Leitbild insbesondere der Ausbildung von Konnektoren. Im Fokus einer Grünstrategie liegen dabei insbesondere die Straßenräume, die aufgrund ihres überdimensionierten Querschnitts Interventionen zulassen. Und den langsamen Bewegungsarten gleichberechtigt Orientierung, Durchlass und Aufwertung bieten können.
Herausforderung wird es sein, die Urbanität des Stadtteils auch für eine junge Stadtgesellschaft zu stärken und gleichzeitig die Lesbarkeit und Andersartigkeit der Freiräume und ihrer Nutzungen strukturell zu ermöglichen. Nicht Grünräume im traditionellen Sinne sind gefordert, sondern ein hyper-grünes Quartier.

Dazu gehört den Bahnhofsvorplatz als Ort des Ankommens – bremisch! Die Umdeutung des Breitenwegs unter der Hochstrasse in einen lebendigen Quartiersraum, der eine Vielfalt von Aneigungsformen, Tag- und Nachtleben ermöglicht – hyper-lebendig. Beide gemeinsam bilden das Konzentrat für eine metropolitane Identität und Lebensqualität der zukünftigen Bahnhofsvorstadt.

Im Zuge der Verdichtung gilt es, ein kontinuierliches, engmaschiges Netz aus sorgfältig gestalteten „grünen“ Plätzen, Nachbarschaftstreffs, Gärten, Passagen und Wegen zu verbinden, um die Aufenthaltsqualität im Gebiet zu verbessern, als auch Auswirkungen des Klimawandels zu mindern.

Als eine Option besteht die Möglichkeit den Rembertikreisel durch eine veränderte Verkehrsführung zu einem Quartierspark zu verwandeln, der den Bewohnern vielfältige Möglichkeiten der aktiven Inbesitznahme ermöglicht.
„Grüner!“ kann aber auch bedeuten, daß all die horizontalen Flä- chen, die sich nicht für Verdichtung, z.B. durch Bebauung der Aufstockung eignen, begrünt oder der Erzeugung erneuerbarer Energien zugeführt werden sollen.